Extrusionsblasen
Kunststoff-Hohlkörper – ohne teures Serienwerkzeug
Sie benötigen einen funktionsfähigen Hohlkörper aus Kunststoff – aber noch keine Großserie?
Mit kostengünstigen Prototypenwerkzeugen für Blasformteile fertigen wir Kunststoff-Hohlkörper für Entwicklung, Erprobung, Vorserie und Kleinserie.
Von wenigen Musterteilen bis zu Stückzahlen von ca. 2.000 Bauteilen erhalten Sie geblasene Kunststoffteile, ohne bereits in ein auf hohe Serienmengen ausgelegtes Werkzeug investieren zu müssen.
Ideal für Unternehmen, die ein neues Produkt entwickeln, Bauteile testen oder zunächst eine überschaubare Stückzahl benötigen.
CAD-Daten → Prototypenwerkzeug → erste Blasteile → Optimierung → Kleinserie
Warum ein teures Serienwerkzeug bauen, wenn Sie zunächst nur 100 Teile benötigen?
Genau hier liegt das Problem vieler Entwicklungsprojekte.
Das Bauteil soll später im Blasformverfahren produziert werden – benötigt werden aktuell aber vielleicht nur 5, 20, 50, 100, 1.000 oder 2.000 Teile.
Ein klassisches Serienwerkzeug kann in dieser Phase unnötig aufwendig und teuer sein. Deshalb entwickeln wir vereinfachte und kosteneffiziente Blaswerkzeuge speziell für Prototypen und Kleinserien.
Der Fokus liegt nicht auf maximaler Standzeit für hunderttausende oder Millionen Bauteile. Der Fokus liegt darauf, schnell und wirtschaftlich echte geblasene Kunststoffteile herzustellen.
So investieren Sie zunächst nur in das, was Ihr Projekt tatsächlich benötigt.
Vom 3D-Modell zum echten geblasenen Hohlkörper
3D-Druck ist hervorragend, um Geometrien schnell sichtbar und greifbar zu machen. Doch irgendwann reicht ein gedrucktes Modell nicht mehr aus.
Sie möchten beispielsweise:
- das originale Material testen
- Wandstärken untersuchen
- Einbauversuche durchführen
- Anschlüsse und Schnittstellen prüfen
- Dichtigkeit untersuchen
- Strömungsversuche durchführen
- mechanische Eigenschaften testen
- Montageversuche durchführen
- Kunden erste serienähnliche Bauteile liefern
Dann kann ein Blasteil aus thermoplastischem Kunststoff der sinnvollere nächste Entwicklungsschritt sein.
Mit einem kostengünstigen Prototypen-Blaswerkzeug schließen wir die Lücke zwischen dem ersten Prototyp und dem späteren Serienbauteil.
Kunststoff-Hohlkörper wirtschaftlich herstellen
Das Blasformen eignet sich besonders für Bauteile, die innen hohl sein müssen und trotzdem als möglichst leichtes, funktionales Kunststoffteil hergestellt werden sollen.
Typische Bauteile sind beispielsweise:
- Behälter
- Reservoirs
- Luftführungen
- Luftkanäle
- Rohr- und Leitungssysteme
- technische Hohlkörper
- Flüssigkeitsbehälter
- Gehäuse mit Hohlraum
- Ansaugkomponenten
- Lüftungskomponenten
- komplexe dreidimensionale Hohlkörper
- technische Blasformteile
Blasform-Prototypen für zahlreiche Industrien
Die Anwendung ist nicht auf eine einzelne Branche beschränkt. Wo ein technischer Hohlkörper aus Kunststoff benötigt wird, lohnt sich die Prüfung des Blasformverfahrens.
Automotive & Mobility
Luftführungen, Ansaugkanäle, Flüssigkeitsbehälter, technische Tanks, Lüftungskomponenten, Leitungen, Hohlkörper für Thermomanagement und Komponenten für E-Mobility.
Maschinen- & Anlagenbau
Behälter, Luft- und Medienführungen, Schutzkörper, technische Gehäuse, Reservoirs und Sonderbauteile.
Medizintechnik & Labor
Technische Behälter, Flüssigkeitsreservoirs, Gehäuse, Luftführungen und funktionale Hohlkörper. Die konkrete Eignung von Material und Verfahren ist anhand der jeweiligen Anforderungen zu prüfen.
Elektro & Elektronik
Technische Gehäuse, Luftführungen, Kühl- und Lüftungskomponenten, Schutzgehäuse und funktionale Hohlkörper.
Nutzfahrzeuge, Landwirtschaft & Off-Highway
Tanks, Reservoirs, Luftführungen, Behälter, technische Kanäle und komplexe Hohlkörper.
Konsumgüter & technische Produkte
Auch außerhalb klassischer Industrieanwendungen kann Blasformen interessant sein, sobald ein leichter und wirtschaftlich herstellbarer Kunststoff-Hohlkörper benötigt wird.
Der entscheidende Vorteil: kostengünstige Prototypenwerkzeuge
Ein Serienwerkzeug wird auf hohe Stückzahlen, lange Standzeiten und optimierte Zykluszeiten ausgelegt. Für einen Entwicklungsstand oder eine Kleinserie ist dieser Aufwand häufig noch nicht notwendig.
Unser Ansatz: Wir legen das Werkzeug für Ihren tatsächlichen Bedarf aus.
Benötigen Sie zunächst nur wenige hundert Bauteile, muss das Werkzeug nicht für eine Millionenserie konzipiert werden. Das kann Werkzeugaufwand und Anfangsinvestition erheblich reduzieren.
Ideal für:
- Funktionsprototypen
- Entwicklungsstände
- Erprobungsträger
- Einbauversuche
- Kundenmuster
- Nullserien
- Vorserien
- Kleinserien
- Ersatzteile
- Sonderprojekte
Kleinserie statt Großinvestition – von wenigen Teilen bis ca. 2.000 Stück
Nicht jedes Produkt benötigt sofort eine Großserie. Gerade bei neuen Produkten ist es häufig sinnvoller, zunächst kleinere Stückzahlen zu produzieren.
- 10 Stück für erste Funktionstests
- 50 Stück für unterschiedliche Versuchsaufbauten
- 100 Stück für Feldtests und Kundenmuster
- 500 Stück für eine Vorserie
- 1.000 bis 2.000 Stück für Markteinführung oder Kleinserie
Dadurch können Sie reale Bauteile einsetzen und gleichzeitig Erfahrungen sammeln, bevor über eine größere Investition in die Serienproduktion entschieden wird.
Änderungen am Bauteil? In der Entwicklungsphase völlig normal.
Ein weiterer Vorteil eines Prototypenwerkzeugs: Ihr Produkt muss noch nicht endgültig fertig entwickelt sein.
Gerade während der Erprobung entstehen häufig neue Erkenntnisse. Ein Anschluss muss versetzt werden. Eine Kontur verändert sich. Ein Bauraum wird kleiner. Eine Wandstärke muss angepasst werden.
Genau deshalb sollte das erste Werkzeugkonzept zur Entwicklungsphase passen. Unser Ziel ist es, Änderungen möglichst wirtschaftlich zu ermöglichen, statt bereits zu Beginn unnötig viel Geld in ein hochkomplexes Serienwerkzeug zu investieren.
Welche Kunststoffe können beim Blasformen eingesetzt werden?
Beim Extrusionsblasformen können unterschiedliche thermoplastische Kunststoffe verarbeitet werden.
Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt unter anderem von Temperatur, Medium, mechanischer Belastung, Steifigkeit, Flexibilität, Dichtigkeit, Gewicht, chemischer Beständigkeit und der späteren Anwendung ab.
Deshalb betrachten wir nicht nur Ihre CAD-Geometrie, sondern auch die funktionalen Anforderungen an das Bauteil.
Wann ist Blasformen die richtige Technologie?
Nicht jeder Hohlkörper muss zwingend blasgeformt werden. Je nach Stückzahl, Geometrie, Material und Anforderungen können auch andere Fertigungsverfahren sinnvoll sein.
Deshalb beginnt ein Projekt bei uns nicht mit der Frage: „Wie können wir dieses Teil blasformen?“
Sondern: „Wie können wir diesen Hohlkörper für die benötigte Stückzahl technisch sinnvoll und wirtschaftlich herstellen?“
Gerade bei Prototypen und kleinen Stückzahlen kann die richtige Kombination aus Werkzeugkonzept und Fertigungsverfahren einen erheblichen Einfluss auf die Projektkosten haben.
Ihr Weg zum Blasform-Prototyp
- CAD-Daten senden
Sie senden uns Ihre 3D-Daten, Zeichnungen oder vorhandenen Informationen zum Bauteil. - Machbarkeit prüfen
Wir betrachten Geometrie, Material, gewünschte Stückzahl und Anforderungen. - Werkzeugkonzept erstellen
Wir entwickeln ein möglichst einfaches und wirtschaftliches Werkzeugkonzept für Ihren Bedarf. - Prototypenwerkzeug fertigen
Das Werkzeug wird für die benötigte Stückzahl und Projektphase ausgelegt. - Erste Blasteile herstellen
Anschließend werden erste reale Kunststoff-Hohlkörper gefertigt und bewertet. - Optimieren & Kleinserie produzieren
Nach erfolgreicher Bemusterung können weitere Teile für Versuche, Vorserien oder Kleinserien produziert werden.
Sie benötigen einen Kunststoff-Hohlkörper, aber noch kein Serienwerkzeug?
Dann senden Sie uns Ihr Bauteil.
Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen:
Ist die Geometrie blasformbar?
Welches Material ist geeignet?
Wie einfach kann das Prototypenwerkzeug aufgebaut werden?
Welche Stückzahl benötigen Sie wirklich?
Wie können wir die Werkzeugkosten möglichst niedrig halten?
Sie erhalten eine Einschätzung, welcher Fertigungsweg für Ihr Projekt sinnvoll ist. Senden Sie uns Ihre CAD-Daten und lassen Sie die Machbarkeit prüfen.
Senden Sie uns vorab Ihre NDA zur Unterschrift:
Senden Sie uns Ihre Daten direkt per E-Mail:
Übermitteln Sie Ihre Daten über das „TRUfusion“-Portal:
FAQ – Blasformen für Prototypen und Kleinserien
Kann man Blasformteile auch in kleinen Stückzahlen herstellen?
Ja. Mit speziell für Prototypen und Kleinserien ausgelegten Werkzeugkonzepten können geblasene Kunststoffteile auch in kleinen Stückzahlen wirtschaftlich interessant sein. Ob sich das Verfahren eignet, hängt von Geometrie, Material und benötigter Menge ab.
Für welche Stückzahlen sind Prototypen-Blaswerkzeuge interessant?
Der Ansatz ist insbesondere für Prototypen, Vorserien und Kleinserien interessant – von wenigen Musterteilen bis zu Stückzahlen von etwa 2.000 Bauteilen.
Was kostet ein Prototypen-Blaswerkzeug?
Die Werkzeugkosten hängen stark von Größe, Geometrie, Material, Anschlüssen und Komplexität des Bauteils ab. Im Gegensatz zu einem auf hohe Serienmengen ausgelegten Werkzeug wird ein Prototypenwerkzeug gezielt für die Anforderungen und Stückzahlen der Entwicklungsphase konzipiert. Dadurch lässt sich der Werkzeugaufwand häufig deutlich reduzieren.
Welche Bauteile eignen sich für das Blasformen?
Typische Anwendungen sind Behälter, Tanks, Reservoirs, Luftführungen, Kanäle, Leitungen und andere technische Kunststoff-Hohlkörper. Entscheidend ist die konkrete Bauteilgeometrie.
Sind Änderungen am Prototypenwerkzeug möglich?
Je nach Werkzeugkonzept und gewünschter Änderung können Anpassungen möglich sein. Gerade bei Entwicklungsprojekten sollte deshalb bereits bei der Werkzeugplanung berücksichtigt werden, dass sich ein Bauteil während der Erprobungsphase noch verändern kann.
Können die Prototypen funktional getestet werden?
Das ist einer der wesentlichen Gründe für die Herstellung von Blasform-Prototypen. Abhängig von Material und Anwendung können die Bauteile beispielsweise für Einbau-, Montage-, Strömungs- oder andere Funktionsversuche eingesetzt werden.
Was wird für eine Anfrage benötigt?
Im Idealfall: 3D-CAD-Daten, gewünschte Stückzahl, bevorzugter Kunststoff (falls bekannt), Anforderungen an das Bauteil und gewünschter Termin. Falls noch nicht alle Informationen vorhanden sind, kann das Projekt auch auf Basis des aktuellen Entwicklungsstands besprochen werden.







